Die ehrliche Antwort lautet: zwischen null und sechsstellig. Das hilft dir nicht weiter — deshalb steht hier, wovon es tatsächlich abhängt und wie du ein Angebot einschätzt, ohne selbst Entwickler zu sein.
Eine Website ist kein Produkt aus dem Regal. Der Aufwand hängt daran, wie viele Seiten sie hat, ob Texte und Bilder schon existieren, ob etwas gebucht oder verkauft werden soll und wie viel von deinem Betrieb dahinterhängt. Wer dir ohne ein Gespräch eine Zahl nennt, rät entweder — oder verkauft dir eine Schablone.
Das heißt nicht, dass Preise Geheimsache sein müssen. Die Größenordnung lässt sich nach zwanzig Minuten Gespräch benennen, und genau das solltest du verlangen. Wer nach dem ersten Gespräch immer noch ausweicht, hat entweder nicht zugehört oder will dich in einen Prozess ziehen, aus dem du schwer wieder rauskommst.
Eine Seite oder fünfzehn? Jede zusätzliche Seite braucht Struktur, Text, Bilder und eine Aufgabe. Fünf gute Seiten schlagen zwanzig halbfertige — auch beim Preis.
Der teuerste Posten in vielen Projekten. Wenn Texte und Fotos fehlen, muss beides entstehen. Vorhandene Unterlagen senken den Preis spürbar, schlechte Unterlagen erhöhen ihn.
Eine Informationsseite ist etwas anderes als ein Shop, ein Buchungskalender oder ein Kundenkonto. Ab hier wird aus einer Website Software, und Software wird gepflegt, nicht abgeliefert.
Vorlage anpassen oder eigenständig entwerfen. Beides ist legitim. Eine Vorlage ist schneller und billiger, sieht aber aus wie tausend andere — bei einem Betrieb, der über Wiedererkennung lebt, ein echter Nachteil.
Hosting, Domain, Updates, Sicherung, Erreichbarkeit. Das läuft weiter, nachdem die Rechnung bezahlt ist. Wer diesen Posten im Angebot verschweigt, hat ihn nicht weggezaubert.
Rechne nicht den Anschaffungspreis, sondern die drei Jahre. Ein Baukasten für 25 Euro im Monat kostet in drei Jahren 900 Euro — plus jede Stunde, die du selbst hineinsteckst. Eine Seite, die eine einzige zusätzliche Anfrage pro Monat bringt, hat sich in derselben Zeit bei den meisten Betrieben mehrfach bezahlt.
Ein Festpreis auf der Website, ohne dass jemand deinen Betrieb kennt, bedeutet: Du bekommst eine Schablone mit deinem Logo.
Wenn im Angebot nicht steht, wer Texte und Bilder liefert, ist es unvollständig. Meistens bist es dann du — und dann fängt die Arbeit erst an.
Frage ausdrücklich, ob du Zugänge, Domain und Dateien bekommst. Wenn nein, mietest du eine Website, du kaufst keine.
Updates, Sicherungen, Erreichbarkeit bei Störungen. Wer nur den Bau anbietet, überlässt dir den Betrieb — ohne es zu sagen.
Bei uns startet eine mehrseitige Unternehmensseite im mittleren vierstelligen Bereich. Darin enthalten sind Struktur, Gestaltung, Umsetzung, technische Grundoptimierung und die Einweisung. Was den Preis nach oben treibt, sind vor allem Funktionen wie Buchung oder Shop.
Ja, und das ist bei jedem Anbieter so. Domain und Hosting liegen für eine normale Unternehmensseite im niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat. Dazu kommt Pflege, wenn du sie nicht selbst machen willst.
Üblich ist eine Anzahlung bei Auftragserteilung und der Rest bei Livegang. Bei größeren Projekten teilen wir in drei Schritte. Sprich es im ersten Gespräch an, das ist keine unangenehme Frage.
Kommt darauf an, woher deine Kunden kommen. Wenn alles über Empfehlung läuft und du ausgelastet bist: eher nicht. Wenn Leute dich googeln, bevor sie anrufen, entscheidet die Seite darüber, ob sie anrufen.
Erzähl in zwei Sätzen, worum es geht. Du bekommst innerhalb von 24 Stunden eine ehrliche Einschätzung — kostenlos, ohne Verkaufsgespräch.
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